Puppen zu günstigen Preisen von Oberndörfer Puppen. Wir bieten Ihnen qualitativ gute Puppen an, mit denen Ihr Kind viel Freude haben wird.
Folgende Vinyl - Puppen können wir Ihnen anbieten :
Puppe Luise (39,99 €)
Puppe Janine (39,99 €)
Puppe Marc (39,99 €)
Puppe Janine (39,99 €)
Puppe Laura (39,99 €)
Puppe Len (39,99 €)
Puppe Joeni (39,99 €)
Puppe Julia (35,00 €)
Puppe Juliette (35,00 €)
Puppe Linn (35,00 €)
Puppe Celina (35,00 €)
Puppe Jolie (35,00 €)
Puppe Carmen (24,99 €)
Puppe Susi (24,99 €)
Puppe Amalie (24,99 €)
Unsere Puppen sind alle aus Vinyl herstellt (Kopf, Hände und Füse).
Die Puppe Linn ist aus Weichvinyl gefertigt.
Die Körper unserer Puppen sind aus weichem Baumwollstoff der mit weicher, softer Baumwolle gefüttert ist.
Der Kopf, die Hände und Beine sind direkt am Baumwollkörper mit stabilen Kunststoffbändern befestigt.
Unsere Babypuppen sind alle zum rebornen geeignet.
"Rebornen" ist ein Trend der aus den USA kommt und immer mehr Leute begeistert.
Eine Puppe rebornen bedeutet eine Puppe in Handarbeit Schritt für Schritt zu
einem fast täuschend echten Baby umzugestalten. Dazu benötigt eine geübte
Person ca. 30 Stunden.
Die Puppe bekommt Echthaare, echt wirkende Glasaugen,
Wimpern, die Finger- und Zehennägel werden mit speziellen Farben
herausgearbeitet und Sie bekommt ein anderes Füllmaterial damit Sie schwerer wird.
Die Nase und der Mund werden lebensecht geöffnet.
Besuchen Sie unsere Einkaufswelt zum Thema Puppen und entscheiden Sie selber über die Qualität unserer Oberndörfer Puppen.

Profitieren Sie von unserer umfangreichen Erfahrung mit unseren Puppen. Wir achten sehr auf
gute Qualität bei unseren Puppen. Unsere Puppen sind günstig aber nicht "billig".
Puppen
Bossieren und Puppenmachen
Ausgangsfrage: wie stelle ich mit einfachen Materialien detailreiche Spielzeuge (Figuren) her, Schnitzen= Detail herausarbeiten/ Bossieren=Detail aus Teig anarbeiten, d.h. an Holzkern wird Masseteil angeklebt - Masse=Schwarzmehl + Leim (Leim-Wasser-Brotteig) - der Nachteil: schnell verderblich, Wasser, Ungeziefer, Mikroben
Bossieren wurde seit dem 18. Jh. eingesetzt, 1750 werden in Sonnberg bereits 9 Bossierer namentlich genannt, die Puppen und Figuren zum Aufstellen vollplastisch modellieren; bald auch hilfsweise in Schieferformen vorgeformt und vorgedrückt; Bossierer haben sich 1781 durch eine Zunft geschützt - Konkurrenz von "Jedermann" sollte ausgeschalten werden (Bossieren war "Kunst", Massedrücken nur Handwerk)
Motive: starre Figurinen, Spielpuppen, auch klingende, bewegliche, erzählende Motivgruppen
Teigdrückerei (Papiermaché-Varianten)
am 16. Juli 1805 erhielten die Herrn Johann Friedrich und Nicol Müller die landesherrliche Konzession für Papiermaché-Artikel
Rezept 1844: "...ungedrucktes Papierer wird gekocht, abgetropft und fein zerstosen, zu 2 kg Papiermasse kommen 3 kg Kreide; beides mit Leimwasser verbunden (etwa ein halbes kg (Knochen)leim, dazu 250 g Stärkemehl, etwa 65 g Tobackbeize oder Knoblauch und Wermut..."
verschiedene Massen (ähnlich Papiermaché) wuren in vielen Gewerben Europas verwendet: Herstellung von Tellern, Vasen, Stuckteilen, Puppenwaren usw. -- siehe "Pappenzeuch" von Christoph Weigel
eine thüringer Spezialität: Kaolinsand (thüringer Porzellanerde) dazugemischt, gibt Festigkeit und ist Grundlage für Stabilität und Lackfarbenverwendung
Drücken in Formen brachte Vorteile - seriel Gleiches in grosen Stückzahlen -- > war ein Weg zur Industrialisierung, zur Fabrik- und Heimarbeit - geringes Gewicht, kein Holz (steigende Holzpreise) - relativ unzerbrechlich und länger haltbar - Arbeitsteilung durch Spezialisten (Modellmacher, Formenmacher, Drücker, Abputzer, Maler, Verpacker)
Bossiererhandwerk rückläufig, geht nach 1860 in Massedrückerei auf
ab 1.1.1863 erfolgte im Herzogtum Sachsen-Meiningen die Einführung der Gewerbefreiheit (Zunftschranken waren jedoch längst durchbrochen) Was bedeutete das? Jeder konnte nun produzieren, auch die Händler; denen waren bisherige Einschränkungen eher zum Nachteil geworden
Holzprodukte waren im Sonneberger Raum im 19. Jh. vorerst noch bedeutsam, vor allem Kleinwaren, zweitwichtig die Kombination Holz-Masse, Unterhaltungswaren wie Nickfiguren, Schmuckartikel (Weihnachtswaren), Füllartikel, Scherzartikel, Masken usw. - den Umfang zeigt eine Spezialisierungliste nach Ernst Rausch (1901) - hier ein Ausschnitt !
Papierartikel hauptsächlich in den Städten Sonneberg, Neustadt und Schalkau und im Dorf Judenbach, die Papiermachédrücker wohnten im weiten Umfeld
Schnitzer und Drechsler finden sich zumeist im Südwestabhang, z.B. Forschengereuth, Mengersgereuth; man fertigt vor allem Puppengelenke, Ratschen, Schnarren,Ttrompeten, Pferde, Wagen, andere Holztiere; Eisfeld mit Fabriken für Holzpferde, anderswo (Hämmern) werden Holzschiffe gefertigt, in Schalkau und Ehners entstehen Holzgewehre
Holzkästchen-Herstellung in den weiter oben liegenden Dörfern (Spanschachtelmacherei zurückgegangen wegen Holzverteuerung, nun mehr die Kartonagenproduktion)
Puppenfabrikation (hauptsächlich städtische Arbeiterschaft) in Sonneberg und Neustadt, umliegend Roharbeiten (Balgmacher, Formenmacher usw.)
Maskenmacher in Jagdshof, Heinersdorf, Rothenkirchen (Bayern) und vor allem Schalkau
Pelztiere liefert Sonneberg, Judenbach oder Heinersdorf
Geflügel aus Schalkau, Sonneberg
Attrappen und Osterartikel zumeist aus Neustadt
Stimmenmacher für Tiere, Puppen wohnen in Forschengereuth, Mengersgereuth, Hämmern, Oberlind, auch in Sonneberg
Exkurs: die thüringer Puppenproduktion
> bedeutsamer, früher Hersteller war Johann Friedrich Müller t haben, darunter wohl auch Puppen?!
> Konzession für Papiermaché erhielten u.A. Andreas Voit in Hildburghausen (1806), Johann Daniel Kestner jun. in Waltershausen (1822), das waren Ausgangspunkte für Puppenwaren-Traditionen
> Puppenvielfalt: hölzerne Glieder, gestopfte Körper, Lederbälge, Papiermachéköpfe, nach 1870 bewegliche Glieder, Holzgelenke, Porzellanköpfe und Teile
> viele Fabrikgründungen und Patente nach 1850: Waltershäuser Kugelgelenkpuppe um 1880, Grammphonpuppe 1890, bewegliche Schwimmkinder oder 1906 eine Erfindung von Otto Gans: das Schelmenauge
> Bedarf an Porzellanköpfen führte in der nähreren Umgebung von Sonneberg bis 1907 zu 6 Prozellanfabriken
> innovativ war der Papiermaché-Gus (1895) vom Neustadtädter Modelleur Heidler, ähnlich Porzellangus, noch schneller, detaillierter als gedrückte Erzeugnisse ----> Zelluloid ab 1895 (bei Schildkröt-Puppen aus Mannheim-Neckarau) -- in der Folge entwickelte die Firma Bruno Schmidt in Waltershausen ab 1913 eine eigene Zelluloidfertigung, zugleich waren Billigpuppen auch aus angefeuchtet geprägter Pappe
Sonneberg als geistiges Zentrum: Industrie-Schule (1883) + Deutsches Spielzeugmuseum Sonneberg (1901 als Industrie- und Gewerbemuseum gegr.) 1912 bereits mit über 3.000 Exponaten